
Unser Landwirtschaftsbetrieb nützt alle Möglichkeiten, Kulturen anzubauen und Tierhaltung zu betreiben, deren Produkte im eigenen Betrieb veredelt werden können und so einen Beitrag zur Selbstversorgung leisten. Entsprechend vielfältig zeigt sich der Betriebsspiegel:
Milchviehhaltung
Der erst kürzlich erweiterte Freilaufstall für unsere Milchkühe bietet Platz für 44 Kühe und 40 Jungtiere. Die gewonnene Milch wird in der eigenen Käserei verarbeitet. Das Rauhfutter stammt ausschliesslich aus dem eigenen Betrieb. Die Jungtiere verbringen einen fröhlichen Sommer auf der eigenen Alp im Toggenburg.
Schweinehaltung
In unseren als besonders tierfreundlich geltenden Schweinemastställen leben bis zu 180 Tiere. Der überwiegende Teil des Futters stammt aus dem eigenen Betrieb: Schotte aus der Käserei und Kolbenmais.
Obst
Auf rund 100 Aren produzieren wir Tafeläpfel, Mostobst für selbstgemachten Süssmost und Brennobst für unsere Eigenbrände: Gravensteiner, Quitten, Pflümli, Zwetschgen, Mirabellen und Kirschen.
Hopfen
Auf rund zwei Hektaren wird der Hopfen angebaut, der dem Ittinger Klosterbräu zu seinem unerreichten Aroma verhilft.
Ackerbau
Rund 30 ha werden in einer regelmässigen Fruchtfolge bewirtschaftet: Winterweizen, Raps, Zuckerrüben, Silo- und Körnermais, Sonnenblumen, Dinkel und Kunstwiese zur Regeneration der Böden. Ein beachtlicher Anteil von 20 Tonnen des Weizens und des Dinkels wird im eigenen Betrieb verbacken. Mais und Gras verbleiben auf dem Betrieb zur Fütterung der Tiere. Raps und Sonnenblumenöl werden als kaltgepresste Öle im Betrieb abgefüllt.
Wiesen und Weiden
Rund 30 ha sind Dauerwiesen und Weiden, wobei die Weidefläche einen beachtlichen Teil ausmacht: während ca. 8 Monaten des Jahres werden die Kühe täglich geweidet.
Wald
Unser Landwirtschaftbetrieb pflegt rund 20 ha Wald, FSC zertifiziert, für besonders sorgfältige und nachhaltige Bewirtschaftung. Auf weiteren 14 ha Waldes wurde das erste kantonale Reservat eingerichtet, in dem jeglicher Eingriff unterlassen wird. Ein Teil des Sägeholzes wird in unserer Schreinerei verbraucht, das Brennholz wird aufgearbeitet und durch unseren Heim und Werkbetrieb verkauft, im Kohlemeiler zu hochwertiger Holzkohle verköhlert oder in der eigenen Schnitzelfeuerung für Heizzwecke verwendet.
