Betriebskonzept
Die Kartause Ittingen, als ehemaliges Kartäuser-Kloster und als Ort mit über 800 Jahren Geschichte, zählt zu den wichtigsten Kulturdenkmälern der Region. Mit der vollständigen Renovation und Wiedereröffnung im Jahre 1983 hat die Kartause Ittingen ihren Platz als Kulturzentrum mit Ausstrahlung in kultureller, spiritueller und kulturgeschichtlicher Hinsicht eingenommen und ist heute eine Begegnungsstätte für Menschen aller Kulturen, Nationen und Religionen.
Das Betriebskonzept widerspiegelt diese Haltung und prägt den betrieblichen Alltag. Dies findet seinen Ausdruck in einer geschichts- und verantwortungsbewussten Haltung, einem ausgeprägten kulturellen Bewusstsein. Nicht nur in der Pflege des baulichen Erbes, sondern auch in der Pflege der Seele und des Geistes.
Geschichtlich geprägt durch die klösterliche Vergangenheit, fühlt sich die Kartause Ittingen den an diesem Ort gelebten klösterlichen Werten eng verbunden. Diese Werte wie Gastfreundschaft, Fürsorge, Bildung und Begegnung, Besinnung, Spiritualität und Naturverbundenheit finden auch ihren Niederschlag im Betriebskonzept.
So betreibt die Kartause Ittingen heute ein über die Landesgrenzen hinaus bekanntes Schulungs- und Seminarzentrum mit einem Gastwirtschaftsbetrieb mit vielseitigen Bankett- und Festräumen für alle Arten von Privat- und Geschäftsanlässen, einen Gutsbetrieb mit eigener Käserei und Weinbau, eine Gärtnerei sowie den Heim und Werkbetrieb für psychisch und geistig beeinträchtigte Menschen. Sie beherbergt das Kunstmuseum des Kantons Thurgau, das Ittinger Museum und das tecum, Zentrum für Spiritualität und Bildung der evangelischen Landeskirche.