Ittinger Museum

Das Leben der Mönche ist im Ittinger Museum hautnah erfahrbar. Die Besichtigung der Klosterkirche, dem Barockjuwel, ist künstlerischer Höhepunkt.

Das Ittinger Museum wurde im Jahr 1983 von Dr. Margrit Früh, der damaligen Konservatorin des Historischen Museums Thurgau, in der Kartause Ittingen eingerichtet, um die fast vollständig erhaltene Klosteranlage der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Heute werden die beiden Museen in der Kartause Ittingen, das Ittinger Museum und das Kunstmuseum Thurgau, von Markus Landert geleitet. 

Öffnungszeiten

1. Mai bis 30. September
Montag bis Sonntag, 11 – 18 Uhr

1. Oktober bis 30. April
Montag bis Freitag, 14 – 17 Uhr
Samstag und Sonntag, 11 – 17 Uhr


Aufgrund der aktuellen Massnahmen des Bundesrats gilt die Covid-Zertifikatspflicht.
Das bedeutet, dass ein Zutritt in die Museen nur dann möglich ist, wenn die Besucher*innen geimpft, genesen oder getestet sind und über ein Zertifikat (digital oder in Papierform) verfügen. Zusammen mit dem Covid-Zertifikat muss auch ein Ausweisdokument vorgezeigt werden.
Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und stehen bei Fragen gerne zur Verfügung.
Gemeinsam schaffen wir das!



Engel_Klosterkirche


Die Klosterkirche

Das eigentliche Zentrum der Kartause Ittingen bildet die Klosterkirche. Die täglichen Gottesdienste bestimmten das Leben der klösterlichen Gemeinschaft während Jahrhunderten, und auch heute finden hier ausserhalb der Museumsöffnungszeiten noch gelegentlich Gottesdienste statt. 


Das Chorgestühl

Im Mönchschor, der in früheren Zeiten den Priestermönchen vorbehalten war, steht eines der meistbestaunten Kunstwerke der Kartause Ittingen: das barocke Chorgestühl von Chrisostomus Fröhli. Der aus dem thurgauischen Bichelsee stammende Schnitzer hatte das einzigartige Werk 1701 nach mehrjähriger Arbeit zusammen mit seiner Werkstatt fertig gestellt. 

Chorgestühl (1)



Vortragekreuz



Das Ittinger Vortragekreuz

In der Sakristei der Kartause Ittingen sind Teile des Kirchenschatzes der Kartause Ittingen erhalten geblieben, wobei der Begriff „Kirchenschatz“ missverständlich ist. Die hier gezeigten Kelche, Reliquiare, Chorgewänder und Monstranzen waren nicht in erster Linie Wertgegenstände, sondern Instrumente des Gottesdienstes. 


Refektorium. Essraum der Mönche

Das Refektorium ist neben der Kirche der am reichsten ausgestattete Raum der Kartause Ittingen. Es wurde 1541 nach dem Ittinger Sturm wieder aufgebaut, wofür das fein gearbeitete Eingangsportal mit dem Doppelwappen von Ittingen und Prior Petrus Frei Zeugnis ablegt. 

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Das Reliquiar der heiligen Viktoria

Wie in anderen Klöstern spielt auch in Ittingen der Reliquienbesitz eine wichtige Rolle. Im Ittinger Museum sind auch heute noch mehrere Reliquiare zu sehen.


Die Prokuratur, das Wirtschaftszentrum des Klosters

Die Mönchszelle des Klosterverwalters, des Prokurators, liegt an der Schnittstelle zwischen dem äusseren Wirtschaftshof und den inneren Klostergebäuden. Sie ist wie jede der anderen Mönchszellen in drei Räume geteilt. Der Prokurator kann von hier aus fast alle Wirtschaftsgebäude des Klosters überblicken; umgekehrt sind seine erhöht liegenden Räume von aussen aber nicht einsehbar. 

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Mönchszellen

Hier lebt der Kartäuser allein wie ein Einsiedler in seiner Klause. An Wochentagen verlässt er den Bereich seiner Klause nur drei Mal täglich für die gemeinsamen Gottesdienste in der Kirche. 



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