Jubiläumsfonds

Vier Jahrzehnte Stiftung Kartause Ittingen 2017 - Gründung des Jubiläumsfonds.

Am 20. April 1977 wurde die Stiftung Kartause Ittingen gegründet. Ziel war von Anfang an, das ehemalige Kartäuserkloster vor dem endgültigen Zerfall zu retten und dieses einmalige Kulturgut mit einer wohl durchdachten Strategie zu neuem Leben zu erwecken.

Der Stiftung Kartause Ittingen geht es wirtschaftlich gut. 40 Jahre nach ihrer Gründung folgt nun aber eine weitere Phase von grossen Restaurierungen. Etwa eine Hektare oder 10'000 m2 der insgesamt über 2,5 Hektaren Dachlandschaft müssen in den nächsten Jahren saniert werden, damit die Kartause Ittingen und ihre Besucher nicht im Regen stehen. Mit einer Million Franken, was einem Drittel der geschätzten Kosten entspricht, ist die Stiftung Kartause Ittingen in der Lage, die anfallenden Restaurierungsarbeiten der kommenden zehn Jahre zu finanzieren.

Dachrestaurierungen - 2017 bis 2020

Statusbericht der Dachsanierung 2017
2017 wurde das im Bereich des Firsts undichte Dach über dem südlichen und östlichen Kreuzgang repariert.

Dachsanierung-Kartause-Ittingen- 2017



Statusbericht der Dachsanierung - Dach über der Kornschütte 2018
Im Frühling 2018 folgte die Sanierung des Dachs über der Kornschütte und der Küche. Es wurde abgedeckt, die Holzkonstruktion des Dachstuhls ergänzt und gegen Holzwurm imprägniert, ganzflächig neu isoliert und mit den noch intakten alten sowie mit gebrauchten Ziegeln aus dem Depot der Stiftung wieder eingedeckt. Diese Arbeiten waren notwendig; insbesondere erwiesen sich tragende Holzbalken als sehr stark vom Holzwurm befallen, und rund 20 % der 27‘300 benötigten Biberschwanzziegel waren defekt und mussten ersetzt werden. Die Kosten für diese 700 m² Dachfläche belaufen sich auf rund CHF 335‘000 oder CHF 478 pro m², womit dieser Betrag 9 % unter der Offerte liegt. Grund für die Einsparung ist, dass in der Offerte der Ersatz der Ziegel miteingerechnet war, jedoch Ziegel aus dem eigenen Lager verwendet wurden, die der Stiftung Kartause Ittingen kostenlos aus Abbruchliegenschaften überlassen worden waren.


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SKI Dachsanierung Kornschütte

Statusbericht der Dachsanierung - Dach über dem Portnerhaus 2019
Plangemäss konnte von Mitte Juli bis Ende September 2019 die zweite grosse Etappe der Dachsanierungsarbeiten ausgeführt werden. Das ursprüngliche Portnerhaus (Pförtnerhaus, Riegelbau beim Haupttor im Süden der Anlage), in dem heute die Reception und verschiedene Büroräumlichkeiten untergebracht sind, ist mit einem sogenannten Krüppelwalmdach ausgestattet, welches frisch eingedeckt wurde. Am Dachstuhl waren keine Schäden feststellbar, hingegen war die Wärmedämmung ungenügend oder von Mardern stark beschädigt. Ab dem Dachboden war kein Unterdach vorhanden. Das Gebäude war schon in der Zeit vor der Restaurierung durch die Stiftung Kartause Ittingen mit Doppelfalzziegeln eingedeckt worden. Diese wurden wiederverwendet und wo nötig ersetzt. Aufwändig gestalteten sich die Renovierung der vier halbrunden Dachgauben (sogenannte Froschaugen) zum Innenhof und die Spenglerarbeiten bei den Kaminaustritten.
Die Kosten für diese Sanierungsetappe wurden auf CHF 180‘000 veranschlagt. Abgerechnet wird mit rund CHF 200‘000, die Mehrkosten entfallen auf die erst während dem Bau sichtbar gewordenen und daher nicht im Voranschlag enthaltenen Schäden an den Gauben.

P7150035 2019 Dach Portnerhaus


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Die dritte Etappe 2020 - Dach über dem Kellerhaus und der Käserei
Die Etappe 2020 galt dem Dach über dem Kellerhaus und über der Käserei, dem östlichen Ende der Gebäude entlang der Südmauer. Die Sanierungsarbeiten starteten im Juni und dauerten bis Ende August. Restauriert und neu eingedeckt wurde eine Fläche von 900 m2. Dabei wurden wiederum die Dämmung verstärkt und das Unterdach mit Weichfaserplatten und Folien auf den neusten Stand gebracht.


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