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Landwirtschaft - wir haben einen Bauernhof

Die klösterliche Tradition der Selbstversorgung wird in der Kartause Ittingen heute noch gelebt. Was immer möglich, machen wir selbst für unsere Gäste.

Der Gutsbetrieb

Mit rund 66 ha Kulturland, 32 ha Wald und einer Alp im Toggenburg für die Sömmerung der Rinder gehört unser Gutsbetrieb zu den grössten im Kanton. Damit sind die Voraussetzungen geschaffen, einen wesentlichen Teil für die der klösterlichen Tradition nachgelebten Selbstversorgung leisten zu können. Der vielfältige Kulturenplan zeigt 25 ha offenes Ackerland, 29 ha Wiesen und Weiden, 10 ha Weinreben, 2 ha Obst und 2 ha Hopfen. Unsere Kulturen werden streng nachhaltig und umweltschonend bewirtschaftet. Unsere Tierhaltung im Kuhstall gilt als besonders tierfreundlich und genügt jederzeit strengen Kontrollen.


Weinbau

Die Trauben aus den 10 Hektaren umfassenden Rebbergen werden in der eigenen Weinkellerei zu vorzüglichen Weinen gekeltert. Acht verschiedene Traubensorten werden in der Kartause Ittingen angebaut. 

Käserei

Die hofeigene Milch wird in der eigenen Käserei zu verschiedenen Milch- und Käsespezialitäten verarbeitet.

Metzgerei

In unserer Metzgerei wird Kalb-, Schaf- und Schweinefleisch vom eigenen Gutsbetrieb von unserem Metzger Rolf Rieser zu Ittinger Spezialitäten verarbeitet. 

Die kleinste Regenbogenforellenzucht der Schweiz

Die Regenbogenforellen werden im eigenen Brutbecken gezüchtet und anschliessend in den dafür erstellten Weihern grossgezogen. Die Aufzucht und Pflege der Fische liegt in der Verantwortung des Heim und Werkbetriebs. Die Fischzucht wird nach ökologischen Grundsätzen betrieben und eignet sich bestens für den Einbezug betreuter Mitarbeiter: je nach Fähigkeiten erhalten die Betreuten eine ihnen entsprechende Aufgabe.
Die Forellen erhalten ausschliesslich zertifiziertes Bio-Futter, die Teiche werden von der eigenen Quelle gespiesen und die Anzahl Forellen wird tief gehalten, damit auf Medikamenteneinsatz verzichtet werden kann. Die Forellen werden entweder in der eigenen Räucherei geräuchert und im Klosterladen zum Verkauf angeboten oder kommen aus dem Wasser direkt in die Restaurantküche.
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Produkte vom eigenen Hof für unsere Gäste

Unser Landwirtschaftsbetrieb nützt alle Möglichkeiten, Kulturen anzubauen und Tierhaltung zu betreiben, deren Produkte im eigenen Betrieb veredelt werden können und so einen Beitrag zur Selbstversorgung leisten. Entsprechend vielfältig zeigt sich der Betriebsspiegel.

Milchviehhaltung

Der erst kürzlich erweiterte Freilaufstall für unsere Milchkühe bietet Platz für 50 Kühe und 40 Jungtiere. Die gewonnene Milch wird in der eigenen Käserei verarbeitet. Das Raufutter stammt ausschliesslich aus dem eigenen Betrieb. Die Jungtiere verbringen einen fröhlichen Sommer auf der eigenen Alp im Toggenburg.

Obst

Auf rund 200 Aren produzieren wir Tafeläpfel, Mostobst für selbstgemachten Süssmost und Brennobst für unsere Eigenbrände: Gravensteiner, Quitten, Pflümli, Zwetschgen, Mirabellen und Kirschen.

Hopfen

Auf rund zwei Hektaren wird der Hopfen angebaut, der dem Ittinger Amber zu seinem unerreichten Aroma verhilft.

Ackerbau

Die Ackerflächen werden in einer regelmässigen Fruchtfolge bewirtschaftet: Winterweizen, Raps, Zuckerrüben, Silo- und Körnermais, Sonnenblumen, Dinkel, Kartoffeln und Kunstwiese zur Regeneration der Böden. Ein beachtlicher Anteil von 20 Tonnen des Weizens und des Dinkels wird im eigenen Betrieb verbacken. Mais und Gras verbleiben auf dem Betrieb zur Fütterung der Tiere. Raps und Sonnenblumenöl werden als kaltgepresste Öle im Betrieb abgefüllt.

Wiesen und Weiden

Rund 29 ha sind Dauerwiesen und Weiden, wobei die Weidefläche einen beachtlichen Teil ausmacht: während ca. 8 Monaten des Jahres werden die Kühe täglich geweidet.



Schweinehaltung

In unseren als besonders tierfreundlich geltenden Schweinemastställen leben bis zu 180 Tiere. Der überwiegende Teil des Futters stammt aus dem eigenen Betrieb: Schotte aus der Käserei und Kolbenmais vom Acker.

Kräuter

Auf einer Fläche von 50 Aren wachsen Tee- und andere Kräuter sowie Gemüse und Blumen. Die Kräuter werden in der Gärtnerei gepflanzt, gepflegt, geerntet und getrocknet und verpackt für den Verkauf im Klosterladen. In der Gärtnerei werden bis zu 15 geschützte Arbeitsplätze angeboten. Die Floristinnen verwenden für ihre Dekorationen Blumen und Stauden aus den eigenen Gärten.


Wald

Unser Landwirtschaftbetrieb pflegt rund 18 ha Wald, FSC zertifiziert, für besonders sorgfältige und nachhaltige Bewirtschaftung. Auf weiteren 14 ha Wald wurde das erste kantonale Reservat eingerichtet. Ein Teil des Sägeholzes aus dem Ittinger Wald wird in unserer Schreinerei verwendet, das Brennholz wird aufgearbeitet und durch unseren Heim und Werkbetrieb verkauft, im Kohlemeiler zu hochwertiger Holzkohle verköhlert oder in der eigenen Schnitzelfeuerung für Heizzwecke verwendet. Einzelne Eichenstämme werden zu Weinfässern verarbeitet, um darin unseren Wein auszubauen (Ittinger Eiche). 




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