Wasser-Route 11

Von der Quelle zu den historischen Brunnen - ein Rundgang im Zeichen des Wassers.

Eine ergiebige Quelle am Fuss des Rebbergs im Norden der Kartause Ittingen dürfte ein wesentlicher Grund gewesen sein, dass hier vor fast 900 Jahren ein Kloster gegründet wurde. Mit Teuchelleitungen (ausgebohrte Baumstämme) wurde bereits in früher Zeit das Wasser an die Orte des Verbrauchs in Brunnen geleitet. Auch heute wird das Quellwasser vielseitig genutzt. Sowohl für die Tiere im Stall als auch für eine eigene Fischzucht wird das Quellwasser verwendet.
Im Sommer können zudem die Gärten bewässert werden und die Kühle des Wassers wird auch für die Klimatisierung der Seminarräume genutzt. Die historischen Brunnen auf der Anlage werden immer noch mit Quellwasser gespiesen.
Eine Ausstellung im Ittinger Museeum gibt zusätzlich Auskunft über die Bedeutung des Wassers zur Klosterzeit.

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